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Angehörige in Deutschland fühlen sich alleine gelassen
Nicht nur in Thailand Behördenärger [15.08.05]
Im Zuge unserer Recherchen sind wir, Kho Phi Phi Tsunamihilfe e.V., schon vor Monaten auf den Verein Missing People gestoßen, der sich für die Hinterbliebenen und die Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien einsetzt. Es ist für uns erschreckend zu sehen, dass die Behördenproblematik nicht nur in Thailand ein Thema ist, ja auch hier in Deutschland werden die Angehörigen größtenteils alleine gelassen. Daher ist auch ein Mitglied unseres Vorstandes inzwischen Mitglied bei Missing People und versucht auch durch Unterstützung bei der Angehörigenarbeit zu helfen.
Missing-people.e.V., ist eine bundesweite Gruppe selbst vom Tsunami in Südostasien Betroffener, aber auch vieler anderer freiwilliger Helfer.
Begonnen haben sie ihre Arbeit bereits am 27.12.2004 zunächst mit der Bündelung sämtlicher damals im Internet zu findender Informationen. Daraus wurde schnell mehr. Sie leisteten einen professionellen Beitrag durch ihre Recherche nach Vermissten und unterstützten die Betroffenen auf jede Weise, die ihnen möglich war. Ihre gesamte Arbeit spiegelt sich natürlich auch auf den Internet-Seiten und werden sie auch über den Anlass "Tsunami" hinaus fortsetzen.
Viele der Überlebenden des Tsunami am 26.12.04. und Angehörige von Opfern immer noch vor Problemen, mit denen sie sich weitgehend alleine gelassen fühlen. Viele offene Fragen, aber auch widersprüchliche Informationen erschweren oftmals die Verarbeitung. Am 23. Juli fand das erste bundesweite Angehörigentreffen, welches von Missing people organsiert wurde statt und fand sehr gute Resonanz bei den Angehörigen und Helfern. Die dadurch entstandenen Pressekontakte führten auch zu besserer Kommunikation mit den staatlichen Stellen und dadurch konnten einige Misstände bereits behoben werden, wenn auch bei weitem noch nicht alle.
Homepage Missing people
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